Grundlagen der Elliott Wellen Theorie

Impulswellen

Die Elliott Wave Theorie unterscheidet zwischen 5 teiligen Impulswellen und 3 teiligen Korrekturwellen.  Jede  Welle ist  fraktal aufgebaut. Das bedeutet, die impulsiven Segmente einer Welle sind selbst aus impulsiven Wellen zusammengesetzt und die korrektiven Segmente einer Welle aus  korrektiven Wellen. 

Impulswellen sind 5 teilige Bewegungen im Trend.

Die drei impulsiven Segmente zeigen in die Trendrichtung, die zwei korrektiven Segmente gegen die Trendrichtung

Welle 2 muss Welle 1 um weniger als 100% retracen (korrigieren).

Welle 3 muss länger sein als Welle 2

Welle 3 muss zwar nicht die längste der 3 impulsiven Segmente sein, aber sie darf auch nicht die kürzeste sein. Welle 3 muss also entweder länger als Welle 1 oder 5 sein.

Welle 4 darf sich preislich nicht mit Welle 1 überlagern.

Welle 2 und 4 sollten ihre vorigen Wellen um mindestens 23, 6% korrigieren

Welle 2 sollte Welle 1 um nicht mehr als  61,8% korrigieren

Welle  2 und Welle 4 müssen in ihrer internen Struktur und sowohl preislich als auch zeitlich alternieren.   

Welle 5 muss mindestens 38,2%  der preislichen Ausdehnung von Welle 4 besitzen.

Eine der drei impulsiven Segmente sollte eine 161,8% Extension aufweisen. 

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Die Elliott Wave Theorie postuliert, dass sich die Kursreihen der globalen Finanzmärkte nach den mathematischen Gesetzen der Harmonielehre verhalten. Die Fibonacci Proportionen und der Goldene Schnitt sorgen demnach für wiederkehrende Muster in den Charts. Entgegen der klassischen Finanzmarkttheorie, die mit der Random Walk Hypothese vollkommen chaotische Börsenkurse annimmt, hält die Elliott Wellen Theorie Kursprognosen auf Basis globaler Naturgesetze grundsätzlich für möglich.

Nikkei 27.09.2012

Der Nikkei befindet sich seit 1990 in einem Abwärtstrend, der der Struktur nach stark an eine korrektive Bewegung eines Double ZigZag (WXY) erinnert. Das erste Zig Zag erstreckt sich vom Hoch im Jahr 1990 bis zum Tief im Jahr 1998 (W). Es folgte die X Welle bis zum Hoch bei 20800 im Jahr  2000. Seit dem Jahr 2000 vollendete der Nikkei die Welle Y des DoubleZigZag mit Tief im Jahr 2008.  

Das nachfolgende Szenario  zeigt einen möglichen Boden und neuen Aufwärstrend seit dem Tief im Bereich 6990 im Jahr 2008. Solange der Nikkei das Tief von 6990 nicht mehr unterbietet, besteht die Möglichkeit für eine neue Trendbewegung aufwärts. Ein Bruch der 114000 Marke würde diese Annahme weiter bestärken  und in weiterer Folge einen Angriff auf 17200 zulassen. 

 

 

Im alternativen Szenario 2 des nachfolgenden Charts ist der Abwärstrend noch intakt. Sollte es dem Nikkei im Zuge der aktuellen Erholung nicht gelingen den Widerstand von 15.000 zu durchbrechen, würde dies darauf hindeuten, dass der Abwärtstrend noch nicht neurtralisiert wurde.  In diesem Fall wird der Nikkei das Tief von 2008 durchbrechen und Kurse  von mindestens 3000 Punkte ansteuern. 

 

 

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